Heute mal etwas aus der Arbeitswelt - wo ich mich doch eher weniger in der OpenSource Welt bewege. Bei einem Kunden gab es ein Problem mit dem einem Outlook-Addin (wohlgemerkt, das ich dieses selber verbrochen habe) - und zwar konnte er seit einigen Wochen keine Inhalte mehr mit diesem auf dem SharePoint Server speichern. Da dieses Outlook-Addin gerne mal Probleme macht, vermutete ich das Problem wie meistens bei den Dateinamen oder den Sonderzeichen in der Überschrift.

Folgende Fehlermeldung präsentierte sich stolz beim Upload-Vorgang: "Fehler beim Ausführen der Operation" ... natürlich kann man mit einer deutschen Fehlermeldung nicht wirklich viel Anfangen - zum Glück gibt es für solche Fälle Dr.Google - und dieser zeigte mir relativ schnell auf, das diesmal der Fehler nicht am Outlook-Addin zu suchen war, sondern Microsoft in Person dieses Problem verbrochen hat.

Auf den ersten Blick scheint der Verursacher (KB-Artikel 2687623) keinerlei Zusammenhang zu meinem Problem zu zeigen. Auch auf den zweiten Blick (detailiertes Lesen des KB) findet man keinerlei Auswirkungsmöglichkeiten. Jedoch kann ich euch versichern das dieser genannte HotFix die SaveAs Methode vom MailItem Objekt des VSTO aufs negativste beeinflusst. Wo genau das Problem liegt, konnte ich bis jetzt nicht wirklich analysieren, jedoch kann ich folgende Festellungen treffen:

  • es gibt keinen aktuelleren HotFix (Stand 09.02.2013) - der dieses Problem wieder behebt
  • es gibt einen Workaround -> Deinstalliert einfach alle Updates die den Text KB2687623 in der Beschreibung haben

Leider kann ich nur den Workaround der Deinstallation anbieten - er hat jedoch bei meinem Kunden einwandfrei funktioniert (bitte den Reboot der Client Maschine nicht vergessen!) - und auch keinerlei negative Seiteneffekte hervorgerufen, da nur folgende "Fehlerbehebungen" in diesem HotFix vorkommen:

  • "When you connect to the Microsoft Office 365 Exchange Online service by using an expired password, Outlook 2010 enters a disconnected state. However, you do not receive a notification that states that the password expired. "
  • "Assume that Outlook 2010 is displayed in a right-to-left language such as Arabic or Hebrew. Additionally, assume that you press Ctrl, you right-click the Outlook icon in the notification area, and then you click "Connection Status". In this situation, the content in the Microsoft Exchange Connection Status dialog box is not displayed correctly."
  • "When you accept a meeting request in certain time zones, Outlook 2010 crashes."

Over and Out

Nachdem ich an diesem Wochenende endlich dazu gekommen bin, meinen Router (Netgear WNDR3700 v1) in Rente zu schicken und durch einen neuen zu ersetzen (TP-Link TL-WDR4300 v1), hat sich die anschließende Performancemessung doch als sehr deprimierend erwiesen. Da ich zwar immer auf allen Routern so gut es geht den aktuellsten Snapshot Trunk von OpenWRT benutze, sollte also ein OS Unterschied hier mal aussen vor gelassen werden können. Die Performance im WLAN Bereich hat sich durchaus verbessert (schon alleine wenn man die neuen Antennen bedenkt, die ich ihm spendiert habe &#59;)) - aber der reine Durchsatz zum externen NAS (im meinen Fall eine USB-HDD am Router selbst) ist stabil gleich schlecht geblieben.
 
Nach einigen Recherchen (Dr.Google sei dank) habe ich einfach mal nachgesehen, was so passiert wenn ich ein File ?ber WLAN vom Router lese bzw. schreibe.? Hier kann man schonmal vorab erkennen, das das Performanceproblem wohl eher nicht an Samba oder den WLAN Treibern liegen kann:
 
OpenWRT + ntfs-3g + Samba = Miese Performance
 
Wenn man diesen Zustand interpretiert, kann man davon ausgehen, das der TL-WDR4300 einfach zu wenig Power hat, um den NTFS-3G Treiber ordentlich zu bedienen. Hier kann man auf jeden Fall noch versuchen die NTFS Partition zu Defragmentieren um etwas Geschwindigkeit rauszuholen. Alles in allem bedeutet das bei meinem TL-WDR4300 aber nicht wirklich viel Performance Gewinn:

 
Schreiben
OpenWRT + ntfs-3g + Samba = Miese Performance
 
Lesen
OpenWRT + ntfs-3g + Samba = Miese Performance
 
Alles in allem - und nein, ich gehe jetzt nicht jeden Artikel durch den ich zu diesem Thema gefunden habe - muss man leider sagen das NTFS-3G einfach nicht performant genug für einen durchschnittlichen OpenWRT Router ist. Ich werde in den kommenden Tagen das Ganze mit EXT4 ausprobieren - sollte dies den gewünschten Performancegewinn bringen, werde ich natürlich wieder etwas dazu schreiben.
 
Over and Out

Zu einer brauchbaren Media Player Lösung gehört natürlich auch die Fernbedienung des Gerätes. Mein Raspberry Pi aber im Besonderen beim XBMC gibts es verschiedenste Möglichkeiten der Fernbedienung (hier mal die Variationen die ich ausprobiert und realisiert habe):

  • Kabellose Tastatur/Maus (USB)
  • Mobile App (WLAN/LAN)
  • Infrarot Sensor mit IR Fernbedienung (GPIO)

Und ich muss sagen, das die ersten 2 Varianten zwar problemlos funktionieren, aber so ein richtiges Feeling kommt dabei beim Fernsehen nicht auf. Da ich ein Fan von Universalfernbedienungen (mit oder ohne Display) bin, war relativ schnell klar in welche Richtung sich das Ganze entwickeln würde.

Also schnell zum Conrad Online Shop gewechselt und die richtigen Bauteile gesucht und am kommenden Tag in der Filiale in Linz besorgt. Für alle die Interesse an den Bauteilen zum selberbauen haben, hier mal die Auflistung der Komponenten die ich besorgen musste (Kabelmaterial ist hier keines dabei, da ich dazu ein altes CD-Audio Kabel missbrauchen werde):

Raspberry Pi - Teil #4 - Ich möchte Fernbedient werden

Wichtig für alle, die da auf die Symbolfotos von Conrad vertrauen ... die Bauteile sehen in der Realität dann doch anders aus ... also bevor ihr euch zum basteln von Gehäusen Gedanken macht, wartet zuerst einmal ab, was ihr da angedreht bekommt &#59;)

Mögliche Teststellungen und Ergebnisse von den IR Komponenten werde ich bei gelegenheit veröffentlichen - sorgen macht mir aber die Möglichkeit der Installation der Komponenten rund um das TV Gerät - dazu aber mehr in Teil #5.

Over and Out

Da das Übertakten des Raspberry Pi ja ab Werk erlaubt und sogar erwünscht ist, musste das natürlich auch ausgestetet werden. Nach einigen Versuchen und auch Möglichkeiten die die Distributionen schon Out-of-the-Box bieten, hat es sich doch als sehr ratsam herausgestellt, dies auf das vorhandene Zubehört abzustimmen. Nicht jeder Raspberry (mit oder ohne Kühlkörper) verträgt die extremen Werte - schon gar nicht wenn die Zusatzgeräte wie SD Karte und WLAN USB Dongle auch noch ein Wörtchen mitzureden haben.

Rein an der Performance des Raspberry merkt man hier je nach Konfiguration schon gravierende Unterschiede. Also sollte jeder mindestens einmal ausprobiert haben (zumindest auf eigene Gefahr und Verantwortung &#59;)).

Aber dennoch, hier ein kleiner Screenshot vom Weg zur Konfiguration (in meinem Beispiel bei OpenELEC - sollte aber bei jeder Distribution ähnlich sein):

Raspberry Pi - Teil #3 - Übertakten für Anfänger

Danach einfach nur die Sektion zum Übertakten raussuchen und die Werte je nach Bedarf anpassen. Hier ist aber wichtig, wie schon anfangs erwähnt, Rücksicht auf das gewöhlte Zubehör zu nehmen. Sonst flasht ihr (so wie ich) mehrfach die SD Karte neu, weil nichts mehr geht &#59;)

Raspberry Pi - Teil #3 - Übertakten für Anfänger

Hier ist aber noch nicht das letzte Wort gesprochen, da ich, wie man auf dem Screenshot erkennen kann, nicht die offiziellen "Turbo" Werte erreichen kann. Vielleicht helfen ja ein paar passive Kühlkörper und/oder ein Tausch der SD Karte.

Over and Out

Wenn man das Gerät nun vor sich liegen hat, fällt einem direkt auf, das man damit jetzt genau gar nichts anfangen kann. Saubere Leistung ... man wills schnell haben und wird dann durch solche Lapalien aufgehalten *grummel*. Also schnell gegoogelt und beim Händler um die Ecke (e-tec und Conrad) folgende Produkte organisiert.

Samsung microSDHC Plus 8GB Kit:

Raspberry Pi - Teil #2 - Das Zubehör (das man unbedingt braucht!)

Voltcraft SPS1000 MicroUSB Steckernetzteil:

Raspberry Pi - Teil #2 - Das Zubehör (das man unbedingt braucht!)

Edimax EW-7811Un, 150Mbps, USB 2.0, super mini:

Raspberry Pi - Teil #2 - Das Zubehör (das man unbedingt braucht!)

pIO - Raspberry Pi microSD Card Adapter:

Natürlich fragt man sich jetzt gleich warum ich unbedingt eine microSD Karte mit zugehörigem Adapter organisiert habe. Das Thema ist relativ leicht abgehandelt, weil es für microSD Karten einen LowProfile Adapater gibt, den ich noch auf die eine oder andere Art besorgen muss. Dann steht die SD Karte nicht mehr aus dem Raspberry Pi hervor. Bekommen kann man das Teil bei ModMyPi - falls jemand auch Interesse hat.

Raspberry Pi - Teil #2 - Das Zubehör (das man unbedingt braucht!)

Over and Out

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