Nach längere Zeit habe ich nun endlich wieder meinen Raspberry Pi etwas entstaubt und wollte ihn einmal vom reinen Serienknecht zum FullHD (1080p) Mediaplayer ausbauen. Das das ganze Thema doch auf dem Papier einfacher erscheint als in der Realität musste ich die letzten Wochen eher leidvoll erfahren. Was mit Serien in 720p noch super läuft scheint mit 1080p doch schon eine recht hohe Hürde für das kleine Kerlchen darzustellen. Natürlich wurden meinerseits bereits einige Upgrades zu meinem letzen Artikel über den Pi angeschafft und umgesetzt. Aber so richtig problemloses SmartTV Feeling kommt nach wie vor nicht auf.

Aber nun einmal von vorne weg - der Raspberry PI hat zunächst einmal ein paar optische und technische Upgrades bekommen. Folgende Einkaufsliste kommt jetzt noch zum reltiv grünstigen Ursprungspreis dazu:

Wenn man diese Artikel nun etwas betrachtet hat sich der Endpreis (wenn ich all die Fehlkäufe mit WLAN USB Sticks doch einfach nicht gemacht hätte ...) schon um die €100 eingependelt. Klar könnte man das Ding auch mit etwas beidseitigem Klebeband an die Wand pappen - aber das Auge sieht hier auch mit. Jedoch kommt man dann definitiv in einen Bereich wo man sich auch schon etwas leistungsstärkes zulegen hätte können. Aber ich denke in diesem Fall ist alleine schon der Hobby- bzw. Lernfaktor einfach zu groß, als das man sich von diesem Thema abbringen hätte lassen können.

Nach nun einigen wirklich spannenden Tagen mit den neuen Komponenten kann man auf jeden Fall mal ein Schluß folgern: Irgendwelche schwindligen Stromversorgungen (und dazu zähle ich leider auch die Power Supply von Nwazet) kann man sich getrost sparen. Lieber einen 5v/2.5A Adapter für MicroUSB bei Conrad besorgen - dann kann man das Ding auch etwas übertakten. Denn im Endeffekt war die Investionen in Kühlkörper mit diesen Teilen ein Schuß in den Ofen - stabil läuft da grade mal Medium (von den Overclocking Settings) auf meinem Raspberry (und Rasplex!). Alles in allem muss man es leider von einem  guten USB Netzteil (>2A) und einer guten RaspberryPi Charge abhängig machen.

Nach einigen Optimierungsversuchen habe ich im Endeffekt die beste Lösung für meine Aufgabenstellung gefunden - verwendet KEINEN WLAN Stick für die Netzwerkanbindung. Nicht nur das dadurch die meisten Distributionen bei hoher Last (Netzwerk sowie CPU) mehr als nur instabil werden - es reicht hinten und vorne von der Bandbreite bei Filmen mit hoher Bitrate nicht. Somit konnte sich die Investition doch noch mehr als nur behaupten und das nicht sofort ersichtliche Hautproblem aus der Welt geschafft werden.

Somit ist das Projekt SmartTV mit dem RaspberryPi wieder in fahrt gekommen und kann nun von der Teststellung im Schlafzimmer (Serienknecht für die Herrin des Hauses &#59;) ) auch den Einzug ins Wohnzimmer halten - aber zwischenzeitlich gibt es noch viel zu tun.

Over and Out

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